Geschichte

Geschichte der Musica da Domat

Die Musica da Domat wurde 1803 gegründet und ist die älteste Musikgesellschaft im Kanton Graubünden. Der Verein bezweckt die Pflege und Förderung der Blasmusik und der Kameradschaft, sowie die Verschönerung von kirchlichen und weltlichen Anlässen. Die Aufgabe und das Hauptanliegen der Musica da Domat war seit der Gründung ihr Mitwirken zur Verschönerung der kirchlichen Feste Fronleichnam und Mariä Himmelfahrt.

Eigens zu diesem Zweck wurde anlässlich der Neuuniformierung im Jahre 1998 nebst einer Konzertuniform, eine historische Uniform, die dem Wintertenue eines Musikers des in Paris stationierten Königlichen Garderegiments der Infanterie Nr. 7 (bzw. des 1. Schweizer Garderegiments 1822-1830) entspricht, angeschafft. Die „Parada“  (Cumpagnia da mats, Tambouren und Musica) zieht seitdem geschlossen mit historischen Uniformen an den Prozessionen durch das Dorf. Heute bildet die Musica da Domat einen festen Bestandteil des Emser Kulturlebens.

Zu den Höhepunkten in der Vereinsgeschichte gehören nebst den diversen Teilnahmen an Bezirks-, Kantonalen- und Eidgenössischen Musikfesten sicherlich die Vatikanreise 1999 zur Vereidigung der Schweizergarde mit Privataudienz bei Papst Johannes Paul II.

Im Jahre 2006 nahm die Musica da Domat erstmals nach 40 Jahren wieder am Eidgenössischen Musikfest in Luzern teil, wo sie am Sonntag in der 3. Stärkeklasse Brass Band den sehr guten 4. Rang erspielte. Überboten wurde diese gute Leistung am Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen (2011), wo unter Gian Stecher in der 3. Stärkeklasse der 2. Rang erspielt wurde.

Der Verein zählt heute 40 Aktivmitglieder und tritt in Brass Band-Besetzung  auf.

 

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